lebensverhältnisse verbessern


Straßenverkehr

Die Anlieger an der Bundesstraße 460 und der Landesstraße 3260 sind durch den ständig zunehmenden Fahrzeugverkehr stark belastet. Insbesondere Lärm und die Gefährdung durch zu schnelles Fahren machen ihnen zu schaffen. Besonders belastend ist während der Sommermonate der von Motorrädern ausgehende Lärm.

Die ÜWG Mossautal wird sich weiterhin für verkehrsberuhigende und überwachende Maßnahmen einsetzen.

Regenerative Energie

Im Hinblick auf die nur in beschränktem Umfang zur Verfügung stehenden fossilen Energieträger (Erdöl, Erdgas, Kohle) werden alle Maßnahmen zur alternativen Energieerzeugung unterstützt. Im Odenwald bieten sich hierzu die Verwertung von Biomasse (z.B. Holz) und die Installierung von Fotovoltaikanlagen an.

Förderung des örtlichen Gewerbes und der Wirtschaft

Die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen ist eine Hauptaufgabe von Politik auf allen Ebenen. Die Möglichkeiten zur Ausweisung von Gewerbegrundstücken sind in Mossautal aufgrund der Topographie (wenig ebene Flächen) aber auch wegen übergeordneter Planungen (Regionalplan, Landschaftsschutzverordnung usw.) begrenzt.
Dies hat sich bei der Neufassung des Flächennutzungsplanes gezeigt. Dennoch konnten einige Flächen ausgewiesen werden. Die ÜWG Mossautal begrüßt die im Auftrag von Ex-Landrat Dietrich Kübler initiierte Verlegung eines kreisweiten Glasfasernetzes zur flächendeckenden Versorgung mit schnellen Internet-Anschlüssen.

Tourismus

Tourismus und Gastronomie haben in Mossautal einen hohen Stellenwert. Herausragende Angebote bestehen bei Tagungshotels, Ferien auf dem Bauernhof und bei der Gastronomie. Die Entwicklung war in den zurückliegenden Jahren positiv. Aus der Erkenntnis heraus, dass Tourismusförderung auch allgemeine Wirtschaftsförderung bedeutet, ist die Arbeit von Mossautal-Touristik auch in Zukunft finanziell zu unterstützen. Auf Antrag der ÜWG wurde der Gemeinde Mossautal das Prädikat „Tourismusort“ verliehen. Dieses Prädikat, das bisher erst vier Städten bzw. Gemeinden in Hessen verliehen wurde, ist ein ausgezeichnetes Werbeargument für unsere Gemeinde und trägt dem sehr guten Standard unserer Hotels, der Gasthäuser sowie dem hohen Niveau der Angebote von Ferien auf dem Bauernhof und Ferienwohnungen Rechnung. Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Prädikat und erhoffen uns eine weiterhin positive Entwicklung des Tourismus in unserer Gemeinde.

Baulandpolitik

Im Flächennutzungsplan wurden in allen Ortsteilen Flächen zur Schaffung von Baugrundstücken ausgewiesen. Jetzt sollen in den kommenden Jahren Bebauungspläne erstellt werden, um die weitere Entwicklung zu sichern. Vorrangig sollen Baugrundstücke für ortsansässige Bewerber entstehen. Ein Verkauf solcher Grundstücke auch an Auswärtige soll jedoch auch möglich sein, wenn kein örtliches Interesse vorliegt. Hierbei soll der Zuzug junger Familien mit Kindern gefördert werden. Die Vorfinanzierung hoher Erschließungsmaßnahmen durch die Gemeinde ist zu vermeiden.

Gemeindestraßen/Wirtschaftswege

Der Ausbauzustand der Gemeindestraßen wurde bereits in den zurückliegenden Jahren stetig verbessert. Beispiele: Ringstraße, Dachsbergweg, Am Birkenrain, Hiltersklinger Weg, Am Kirchberg usw. Die Sanierungsmaßnahmen sind im Rahmen des von der Gemeindevertretung beschlossenen Programms fortzusetzen. Da solche Maßnahmen kostenträchtig sind, ist auf deren Finanzierbarkeit zu achten. Es gilt deshalb auch hier: Möglichst keine Unterhaltungsmaßnahmen auf Pump! Im Zuge der Flurbereinigung wurde in allen Ortsteilen ein umfangreiches Feld- und Waldwegenetz angelegt, das es in den kommenden Jahrzehnten zu unterhalten gilt. Hier ist eine verantwortungsvolle Nutzung durch die Land- und Forstwirtschaft und die Beseitigung kleinerer Schäden in Eigenhilfe gefragt.

Friedhöfe

Friedhöfe sind nicht nur Orte, wo unsere Verstorbenen ihre letzte Ruhestätte finden. Sie sind auch Visitenkarten unserer Gemeinde. Die Instandsetzungs- und Erneuerungsmaßnahmen auf den Friedhöfen sind fortzusetzen.